„Schaffe, ned schwetze!“ – Interdisziplinärer Workshop zu „Herausforderungen und Denkschulen industrieller Wertschöpfung“ zwischen LaFT und GSaME in Stuttgart.

02_2015

Eigentlich müsste das Motto eher lauten: „Schaffe un schwetze“. Denn im Rahmen des ersten interdisziplinären Doktorandenkolloquiums vom 26.-27. Februar 2015 zwischen Mitarbeitern der Arbeitsgruppe Wertschöpfungssystematik des LaFT und Doktoranden der Graduate School of Excellence advanced Manufacturing Engineering (GSaME) der Universität Stuttgart sollte beides möglich sein.

(Industrielle) Wertschöpfung und industrieller Wandel sind multidimensionale Phänomene, mit denen man sich nicht nur auf mehreren Ebenen, sondern auch aus dem Blickwinkel unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen beschäftigen kann und sollte. Die Zusammenhänge zwischen Individuum, Technik, Gesellschaft und Wirtschaft geraten allzu oft aus dem Fokus von wissenschaftlichen Arbeiten, die sich mit industrieller Wertschöpfung beschäftigen.

Das wollen wir ändern!

Im Rahmen dieser Auftaktveranstaltung gelang es uns, einen wahrhaft interdisziplinären Teilnehmerkreis zusammen zu bringen, der vom Philosophen bis zum Fertigungstechniker unterschiedliche Bereiche aus technischen, wirtschaftlichen und sozialen Studiengängen abdeckte und zu lebhaften Diskussionen führte und den Teilnehmern neue Perspektiven ermöglichte.

Nachdem nun erste Schnittstellen identifiziert wurden und sich thematische Interessengruppen gefunden haben, werden im nächsten Schritt diese Beziehungen vertieft, geeignete Kollaborationen erörtert und die hochschulübergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung weiter ausgebaut.

Das nächste Mal heißt es aber dann: „Kiek mol wedder in!“ in Hamburg.

Interaktives Doktorandenkolloquium mit dem Team Wertschöpfungssystematik zur „Zukunft industrieller Wertschöpfung“